15. Apr 2008 | zur Übersicht
Gampel|Steg|Bratsch|Hohtenn.– 60% der Walliser Bevölkerung sind einer überhöhten Feinstaubkonzentration ausgesetzt. Hier finden Sie die Mitteilung der Dienststelle für Umweltschutz.
Das Verbrennen von Gestrüpp, Kleinholzabfällen, Rebabfällen und weiteren Grünabfällen ist besonders luftverschmutzend. Die Topographie (geschlossenes Tal), das Klima (wenig Niederschläge) und die Schadstoffemmissionen machen, dass 60% der Walliser Bevölkerung von der Feinstaubbelastung betroffen sind, verglichen mit im Mittel 40% der gesamtschweizerischen Bevölkerung. Die Feinstaubbelastung, welche durch den Rauch von 50 Kilogramm Grünabfällen freigesetzt wird, entspricht derselben Menge an Feinstaub, die ein Lastwagen auf einer Strecke von 5000 Kilometern ausstösst. Organische Abfälle können auf Platz zerkleinert, kompostiert oder auf dem Boden liegen gelassen werden. Dadurch werden die organischen Substanzen in den natürlichen Kreislauf zurückgebracht und erhöhen die Fruchtbarkeit des Bodens. Zahlreiche Walliser Gemeinden bieten zudem eine Kompostierung oder eine Grünabfuhr an. Der Flyer "Für saubere Luft: kein Verbrennen von Grünabfällen im Freien" liegt bei den Gemeinden auf und kann auf www.vs.ch runtergeladen werden. Kein Feuer machen bedeutet saubere Luft, gesunder Boden und keine Bussen
| Gemeinde Gampel-Bratsch |
| 027 933 69 00 |
| Gemeinde Steg-Hohtenn |
| 027 933 12 70 |