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04. Mär 2008 | zur Übersicht

störung des seilbahnbetriebs gampel-jeizinen behoben

Gampel|Jeizinen.– UPDATE: Wieder normaler Betrieb. Die Luftseilbahn Gampel-Jeizinen stand am Samstag, den 1. März 08, etwa zweieinhalb Stunden still.

Wieder normaler Betrieb

Dienstag, 04. März 2008: Wie die Verantwortlichen der Luftseilbahn Gampel-Jeizinen eben mitgeteilt haben, sind die Kontrollen beendet und der Betrieb wieder normal. Die Busverbindung wurde eingestellt und die LGJ fährt wieder nach dem regulären Fahrplan.

Keine Gefahr für Leib und Leben

Samstag, 01. März 2008: Etwa 17:35h, kurz nach dem Auslaufen der Kabinen aus der Station, blieben die Maschinen stehen. Eine Fangbremse hatte gezogen und liess nicht mehr los. Obwohl kräftiger Wind wehte, ist ein Zusammenhang mit der Störung nicht zu erkennen. Der sichere Betrieb ist auch bei dieser Windstärke gewährleistet. Vom Betriebspersonal war zu erfahren, dass während keiner Zeit eine Gefahr für Leib und Leben bestand. In den stillstehenden Gondeln ist es ohne Zweifel bei Wind nicht gerade angenehm, dies wurde aber von allen betroffenen Bahnbenützern mit guter Laune und viel Humor hingenommen.

Professionelles und angemessenes Vorgehen

Nachdem sich die besagte Fangbremse nicht auf Anhieb von der Talstation aus lösen liess, musste ein Angestellter der LGJ nach Jeizinen fahren, um das System zu überprüfen. Da dies nicht so schnell zu bewerkstelligen war, wurde um ca 18:30h vorsorglich ein Helikopter der Air Zermatt aufgeboten, um eine eventuelle Evakuierung der Fahrgäste vorzubereiten. Zwei Mitarbeiter der Seilbahn machten sich mit Rettungsmaterial und Abseilgerätschaften bereit, die Leute aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Zum selben Zeitpunkt wurde auch die Feuerwehr für ein allfälliges Eingreifen informiert.

Kurz nach einem Erkundungsflug des Air Zermatt Helikopters zu beiden Kabinen kam es zu einem ersten Erfolg in Sachen Fangbremse. Um ca 19:50h konnte die Maschine der Seilbahn wieder gestartet werden und die Fangbremse vollständig gelöst werden. Die Kabinen wurden dann zurück in die Stationen gefahren, wo die Insassen dann müde, aber glücklich den engen Raum verliessen.

Unvergessliche Momente

Insgesamt waren in der bergwärts fahrenden Kabine sechs erwachsene Personen, zwei Kinder, ein 35kg schwerer weisser Hund und einiges an Ski- und Schlittelmaterial, in der talwärts Fahrenden befand sich eine Person. Die Gruppe, die nach Jeizinen wollte, hatte glücklicherweise Proviant in Form von Wein und Chips dabei. So konnten die Leute die lange Wartezeit doch wenigstens gesellig verbringen und auf ihre Rettung warten, obwohl ebendiese eigentlich aufregende Rettung von einigen schlicht verschlafen wurde. Einzelne Passagiere hofften sogar auf einen Nachtflug mit dem Helikopter - daraus wurde aber leider (?) nichts. Der Moment wird aber allen in Erinnerung bleiben.

Kontrollen und Wartung

Die Seilbahn wurde an den vorgeschriebenen Daten ordnungsgemäss gewartet und kontrolliert. In den nächsten Tagen werden Techniker der Herstellerfirma die Anlage noch einmal unter die Lupe nehmen. Der sichere Betrieb ist nach Rücksprache mit dem zuständigen Stellen beim Kanton und bei den Verantwortlichen des Herstellers gewährleistet. Auch wird mit einer Beeinträchtigung des Fahrplans während den bevorstehenden Inspektionen gerechnet.

Beeinträchtigungen des Fahrplans

Bis die Ursache der technischen Störung geklärt ist, gilt folgendes:


Gemeinde Gampel-Bratsch
027 933 69 00  Email Hidden
Gemeinde Steg-Hohtenn
027 933 12 70  Email Hidden
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