20. Jun 2007 | zur Übersicht
Gampel.– Am 18. Juni fand in der Burgerstube von Gampel die Urversammlung statt. 132 Personen haben daran teilgenommen. Die Jahresrechnung 2006, die Anpassung des Kehrichtreglements und der Anschlussgebühren wurden wie vorgelegt angenommen. Knapp nicht angenommen wurde der Zusatzkredit von CHF 250'000.- für den Bau einer neuen Gemeindekanzlei.
In der letzten Urversammlung wurde dem Kredit von CHF 750'000.- für eine neue Gemeindekanzlei zugestimmt. Der Gemeinderat von Gampel hat sich für die Variante eines Neubaus entschieden, welcher östlich der Pfarrkirche zu stehen kommen sollte. Für diesen Neubau benötigte es einer Annahme des Zusatzkredits von CHF 250'000.-.
Durch die Kostenberechnungen und den Kauf des Bodens in den Pfarrgärten stiegen die Gesamtkosten für die neue Gemeindekanzlei auf CHF 1'000'000.- an. Die Bevölkerung konnte an der Urversammlung über den Zusatzkredit entscheiden. In einem ersten Wahlgang gingen 132 Stimmzettel ein, davon 4 leere, 64 Ja-Stimmen und 64 Nein-Stimmen. Im zweiten Wahlgang gingen 131 Stimmzettel ein, davon 2 leere, 61 Ja-Stimmen und 68 Nein-Stimmen. Die Urversammlung hat somit einem Neubau der Gemeindekanzlei in den Pfarrgärten nicht zugestimmt.
Nun ist der Ball wiederum beim Gemeinderat. Es müssen anderwertige Projekte betrachtet werden, um mit dem bewilligten Betrag von CHF 750'000.- Räumlichkeiten für die neue Gemeindekanzlei zu finden.
| Gemeinde Gampel-Bratsch |
| 027 933 69 00 |
| Gemeinde Steg-Hohtenn |
| 027 933 12 70 |