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15. Jan 2010 | zur Übersicht

neujahrsempfang und jungbürgerfeier

Steg-Hohtenn.– (Walliser Bote) Die Neujahrsfeier in Steg-Hohtenn stand im Zeichen des Rückblicks auf das erste «Ehejahr» der fusionierten Gemeinde. Zugleich fand die Jungbürgerfeier statt.

Foto: wb/zvg

In der festlich geschmückten Turnhalle begrüsste namens der Behörden Gemeinderat Reinhard Kalbermatter die Bevölkerung. Einen speziellen Willkommensgruss richtete er an die Jungbürgerinnen und Jungbürger und Mitglieder der Ortsvereine. «Wir müssen feststellen, dass jeder zusätzliche Jahrring nicht nur gute Erfahrungen und Freude mit sich bringt», liess sich Gemeinderat Kalbermatter verlauten, und er unterstrich auch, dass man dankbar sein könne für die Geborgenheit in den Familien, in der Dorfgemeinschaft und darüber hinaus auch in unserem Land. An die Adresse der Jungbürger richtete er den Appell, auch als junge Generation durch Mitmachen in der Dorfgemeinschaft zu dieser Geborgenheit beizutragen. Ein kräftiger Handschlag, die Übergabe des Bürgerbriefs, untermauert durch einen kräftigen Applaus aller Anwesenden, bezeugten die Wertschätzung, welche den Jungbürgern entgegengebracht wird. Sowohl die Musikgesellschaft «Benken» wie auch der Kirchenchor trugen mit ihren Beiträgen wesentlich zum festlichen Jahresauftakt bei.

"Nicht wegschauen"

In seiner Festansprache richtete Gemeindepräsident und Grossrat Philipp Schnyder klare Worte auch an jene, denen jetzt neu die vollen politischen und zivilen Rechte zukommen. Es sei auch ihr Auftrag, sich nach dem Leitmotiv zu richten: «Wo Ungerechtigkeit gebietet zu sprechen, ist Schweigen ein Verbrechen.» Gerade in der heutigen Zeit komme es vermehrt vor, dass man bei Ungerechtigkeiten den Blick raschmöglichst in eine andere Richtung wende.

Bei den wichtigen Anliegen der Gemeinde für das Jahr 2010 erwähnte Gemeindepräsident Schnyder unter anderem den Ausbau des Altersheims St. Anna. Es gehe darum, den betagten Menschen auch weiterhin einen würdigen Lebensabend zu garantieren. Das erste «Ehejahr» der fusionierten Dorfschaften Steg und Hohtenn bezeichnete er als sehr erfolgreich und mit dieser Feststellung verknüpfte er auch die besten Wünsche an die Adresse aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Diese Wünsche waren mit einem grossen Dank verbunden, und zwar an die Adresse der Ratskollegen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, den scheidenden und den neuen Gemeindeschreiber sowie an die Ortsvereine und an alle, die sich in welcher Art auch immer für das örtliche Gemeinwesen einsetzen. Das Neujahrslied sowie der vom Trachtenverein traditionsgemäss servierte warme Wein gehörten zum Abschluss einer erfolgreich durchgeführten Jungbürgerfeier im Rahmen des Neujahrsanlasses der Gemeinde Steg-Hohtenn.

(Quelle http://www.walliserbote.ch/)

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